Digitale Lernumgebung

Der Blogbeitrag Lernen und Arbeiten im «Digital Age» löste bei mir folgende Frage aus:

Wozu braucht eine digitale Wissensgesellschaft die Schule?

Wissen ist allgemein verfügbar und der/die Lernende muss sich in dieser grossen Fülle von Informationen zurechtfinden und diese Fülle für sich nutzen lernen. Hinzu kommt, dass sich durch den rasanten technologischen Fortschritt laufend neue Möglichkeiten eröffnen.

Damit verändert sich selbsterklärend die Rolle der Lehrperson. Ein sinnvoller Mix aus analogen und digitalen Elementen wird den Unterricht künftig prägen und die Verwendung von digitalen Geräten ist Normalität. Dadurch wird auch der selbstgesteuerte Anteil der Lernenden im Unterricht zunehmen. Lernende werden damit wichtige Skills für die Arbeitswelt entwickeln.

Was sind geeignete Plattformen für digitale Lernumgebungen? Ich bin zum Beispiel auf folgende Plattform „Paul und Ella“ gestossen: https://www.zhdk.ch/learning/e-learning

Welche Anforderungen muss eine digitale Lernplattform erfüllen?
Was braucht eine digitale Lernumgebung, um vernetzt lernen zu können?
Haben wir mit O365 eine Plattform für digitale Lernumgebungen?


Bildquelle: https://pixabay.com/

6 Kommentare zu „Digitale Lernumgebung

Gib deinen ab

  1. Schön, dass du den Cartoon, den Christoph Schmitt verwendete, weiterdenkst. Ich bin absolut mit dir einverstanden, dass sich unsere Rolle als Lehrperson gewaltig verändern wird. Die Digitalisierung wird uns vom „Wissensträger und -vermittler“ in eine andere Funktion drängen. Und da drauf müssen wir uns vorbereiten.

    Gefällt 1 Person

  2. Wozu braucht eine digitale Wissensgesellschaft die Schule? Die entscheidende Frage! Ich sehe die Antwort auch nicht eindeutig.
    Auf die Frage, was digitale Lernplattformen erfüllen müssen, bin ich je länger je mehr der Ansicht, dass wir uns wahrscheinlich künftig von einer „Lernplattform“ verabschieden werden. Diese mit einem Login versehenen, abgeschlossenen Lernräume passen wenig ins Konzept einer digitalisierten Bildung, wie sie oben beschrieben wurde.
    Könnte das Stichwort „Persönliche Lernumgebung“ die Richtung anzeigen?
    Was meinen andere?

    Gefällt 1 Person

      1. Stichwort e-Portfolio: Nachweise von aufgebauten und erlernten Kompetenzen werde da systematisch (digital) erfasst. Dies wäre meiner Ansicht nach eine Überlegung wert.

        Gefällt mir

  3. Du fragst, haben wir mit O365 eine Plattform für digitale Lernumgebungen? Ich habe diese riesige und komplexe Software im letzten Sommer am BBZG kennengelernt. Und ich habe immer noch meine Mühe damit. Vorallem OneNote erschliesst sich mir nicht auf Anhieb. Ich merke, dass dies meinen Lernenden gleich geht (vielleicht auch, weil ich die vielfältigen Funktionen von OneNote nicht richtig einsetzen kann?)
    Wenn Arbeitsinstrumente, wie das beispielsweise OneNote ist, sich nicht durch den Gebrauch erschliessen, dann stimmt meiner Ansicht nach etwas mit der Funktionalität nicht.
    Ganz schade fände ich, wenn Lehrpersonen deswegen digitale Lernformen nicht verwenden würden. Meine Antwort zu deiner Frage: Im Moment bin ich sehr skeptisch!

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: