BYOD kann im Schulzimmer zu einem Chaos führen, wenn man sich nicht an bestimmte Dinge hält. In dieser Blogserie sollen ein paar Regel im Umgang mit BYOD im Klassenzimmer vorgestellt werden.
Regel Nummer 1: „ask two before me“
Die Regel „ask two before me„, ist entstanden, weil mich die Lernenden in Themen zu BYOD sehr oft dieselben Dinge gefragt haben.
Einige Beispiele sind…
- „Welches WLAN muss ich schon wieder verwenden?“
- „Wie komme ich ins Mailkonto rein?“
- „Wo sehe ich meine Noten?“
- „Wo finde ich denn dieses Dokument?“
Bei einer Klasse mit 25 Lernenden kann es sehr kräftezehrend sein, all diese Fragen immer wieder zu beantworten und von einem Lernenden zum nächsten zu „hetzen“.
Deshalb habe ich die folgende Regel eingeführt: Bevor die Lernenden mich etwas in Bezug auf BYOD fragen, sollen sie zwei andere Personen aus der Klasse fragen. Dies hat dazu geführt, dass die Lernenden mehr Verantwortung übernehmen und selbst eine Antwort auf ihre Fragen finden.
Probiert es doch auch einfach mal aus!
Übrigens in diversen Lehrbüchern ist auch von der „Ask 3 before me“-Regel die Rede.
Dieser Ansatz zielt darauf ab, bei Unklarheiten zunächst diese drei Dinge zu konsultieren: Bücher, Peers und Internet. Falls danach stets noch Fragen bestehen, soll die Lehrperson gefragt werden.
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Danke für dein Input. Ich habe kürzlich ähnliche Erfahrungen gemacht, als es darum ging, ein Dokument hochzuladen. Mit Unterstützung einiger Klassenkolleginnen und -kollegen hat dies innert kürzester Zeit bei allen geklappt. Überhaupt stelle ich fest, dass die Lernenden gerne in die Rolle der „Lehrperson“ schlüpfen. Diese Woche habe ich mit einer Gruppe von Lernenden Resultate einer Gruppenarbeit besprochen, währenddessen die anderen noch mehr Zeit brauchten. Sie durften dann ihre Kolleginnen und Kollegen beim Ergänzen und Korrigieren der Resultate unterstützen. Alle arbeiteten konzentriert und niemand hat sich gelangweilt.
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In dem Zusammenhang habe ich Lernenden auf ähnliche Fragen geantwortet, ich wüsste im Moment grad keine Antwort, sie sollen sich doch schlau machen. Das war entlastend (für mich).
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